• Jessica Iwanson: Die Begründerin des zeitgenössischen Tanzes in München

    Iwanson2

    Kurzbiografie von Jessica Iwanson, geboren am 21. April 1948 in Stockholm

    Jessica Iwanson wird in der Presse nicht zu Unrecht als Begründerin des zeitgenössischen Tanzes in München bezeichnet. Schon in den 1970-er Jahren gründete die schwedische Choreographin in München eine heute international hochangesehene Schule und ihre eigene Company. Mit Vorstellungen in den damaligen Spielstätten Zirkus Krone, Leopoldtheater und der alten Alabamahalle aber auch mit Auftritten im Rahmen der Reihe München Kultur am Marienplatz sowie anlässlich der IGA im Westpark gewann sie einem damals hierzulande noch neuen Genre ein Publikum.

    Ihrer nordischen Heimat blieb sie als Ballettdirektorin in Stockholm und Bergen sowie als Gastchoreographin stets verbunden; Stadttheater in Norwegen, Finnland, Dänemark und Schweden spielen heute ihr Repertoire.

    Jessica Iwanson hat ihr künstlerisches Credo klar formuliert: „Alles, was Pose ist und als rein ästhetische Form die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, lehne ich ab. Angefangen habe ich wohl mit abstrakten Stücken. Aber jetzt gilt dieses Adjektiv für meine Choreographien nur noch, als es auch handlungslos bedeutet. Denn ich will Bewegung nicht mehr nur als rein motorische Aktion, sei sie auch noch so logisch oder optisch wirkungsvoll. Jede Bewegung muss ein Gefühl ausdrücken.“

    Seit Mitte der 1990-er Jahre thematisierte sie in München mit den abendfüllenden Produktionen FLYTTFAGLAR (Zugvögel), ÖKNEN (Wüste) und SNÖ (Schnee) auf immer neue Weise das Spannungsverhältnis von Natur und Mensch.

    1997 inszenierte sie für das schwedische Fernsehen NIGHTBIRDS, eine choreographische Reise in die Bilderwelt Edward Hoppers nach der Musik von Harald Weiss. NIGHTBIRDS oder auch NATTFAGLAR, wie das schwedische Original heisst, wurde inzwischen mehrmals auf ARTE und 3sat auch im deutschsprachigen Raum gesendet, zuletzt im Herbst 2000.

    In jüngerer Zeit thematisierte sie die choreographische Erfahrung von Raum und Zeit: 1998 in San Diego mit CONNECTING FLIGHT, 1999 mit der Produktion ANDERE ORTE sowie mit TIME OUT mit Premiere im DEZEMBER 2000 in München.

    Das Morgenmagazin von ARD/ZDF nannte Jessica Iwanson das "Bindeglied zwischen der Gründergeneration des Modern Dance und einer jungen Generation von Choreographen". In der Tat trainierte Jessica Iwanson als junge Tänzerin noch bei Legenden der Tanzgeschichte wie Martha Graham, Alvin Ailey oder Birgit Cullberg, und wirft man heute einen Blick auf die zeitgenössische Tanzszene Münchens, entdeckt man sowohl bei Tänzern als auch bei Choreographen eine ganze Generation von Absolventen der Iwanson Schule. So fliessen seit Jahren weit über 50 Prozent der Tanz-Fördermittel des Kulturreferats der Stadt München an Produktionen ehemaliger Iwanson-Studenten.

    Im Frühjahr 2001 wurde Jessica Iwanson "für ihre Verdienste um den zeitgenössischen Tanz" mit der Ehrenmedaille München leuchtet in Silber ausgezeichnet. Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert überreicht Jessica Iwanson die Medaille "München leuchtet - Den Freunden Münchens" in Silber. Dabei stellte sie fest: "Ihnen und Ihrer Schule ist es zu verdanken, dass München, wo der Tanz erst in jüngster Zeit die ihm gebührende Rolle unter den darstellenden Künsten eingenommen hat, auch in der Ausbildung ganz vorne mitmischt."

    Im Frühjahr 2005 brachte Jessica Iwanson, 20 Jahre nach ihrem letzten Soloabend wieder eine Soloproduktion heraus. Die umjubelte Premiere im tanzspeicher Würzburg wird von der Presse begeistert besprochen: "Das ist getanztes Theater auf höchstem Niveau."

    Im Herbst 2006 brachte sie im Münchner Künstlerhaus die Strindbergadaption DIE STÄRKERE heraus und begründete im April 2007 die Iwanson-Sixt-Stiftung für zeitgenössischen Tanz, die jährlich die begehrten Isadora Awards verleiht.
    Um der weit grenzübergreifenden Ausrichtung ihres Ausbildungszentrums Rechnung zu tragen, wird die Schule 2009 zu Iwanson International.

    Der Münchner Kulturreferent Dr. Hans Georg Küppers gratulierte ihr als der "Grande Dame des modernen Tanzes" charmant zum 60. Geburtstag und ist inzwischen als Preisverleiher des Isadora-Awards ein regelmäßiger Gast bei den Gala-Abenden von Iwanson International.

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    Jessica Iwanson - Zitate aus der Presse

    Dance for You, 7/8 2008:
    "Die Botschafterin des modernen Tanzes wurde 60 – ...so ist es nicht verwunderlich, dass sich das Tanzstudio der frühen 70er Jahre im Laufe der Jahrzehnte in eine der grössten und angesehendsten Schulen für zeitgenössischen Tanz verwandelt hat."

    Tanzjournal, Juni 2008:
    "Anfang der siebziger Jahre kam Jessica Iwanson nach München, ... Im Gepäck: Modern Dance, Aktivismus und viel Energie. Inzwischen ist sie eine Institution in der bayerischen Landeshauptstadt, hat seit langem ihre eigene Schule und rief 2007 mit ihrem Partner Stefan Sixt die Iwanso-Sixt-Stiftung ins Leben."

    Münchner Merkur, 24.04.08:
    "Iwanson gilt als Begründerin einer der bedeutendsten und größten Schulen für zeitgenössischen Tanz in ganz Eruopa. ... nahezu eine ganze Generation von Profitänzern weltweit rekrutiert sich aus Iwanson-Schülern ..."

    APPLAUS, 4-2008:
    "Der Erfolg des langen Atems – Die blonde Schwedin steht für gut 30 Jahre Tanzausbildung in München ... In diesem professionellen Bereich hat sich die Iwanson Schule hohes Ansehen erworben."

    Münchner Merkur, 11.12.07:
    "Heute schon die ersten Pfeiler für die Zukunft bauen – Seit 30 Jahren besteht Jessica Iwansons "Dance Center", Münchens renommierte Ausbildungsstätte für professionellen zeitgenössischen Tanz."

    Passauer neue Presse, 22.11.07:
    "30 Jahre Iwanson-Schule ist für Schulleiter Stefan Sixt kein Grund, sich auszuruhen. _ ... Aus (Jessica Iwansons) Studio hat sich ab 1982, vor allem durch die zielstrebig Planung von Schulleiter und Lebenspartner Stefan Sixt, eine international renommierte Ausbildungsstätte für professionellen zeitgenössischen Tanz entwickelt."

    INNSIDE, OKTOBER 07:
    „Seit über 30 Jahren prägt die schwedische Choreographin Jessica Iwanson nachhaltig die Tanzszene Deutschlands. Generationen von Tänzern und Choreographen haben die Ausbildung absolviert und sind international in einer Vielzahl von Produktionen zu sehen."

    Dance for You Magazine 7/07.
    "Fördern, helfen, motivieren... Jessica Iwanson und Stefan Sixt haben Deutschlands erste Stiftung für zeitgenössischen Tanz ins Leben gerufen."

    SZ, 22. 5. 07:
    "Talente fördern
    Jessica Iwanson, die ein Kritiker einmal die "Duncan des Nordens" nannte, und ihr Mann Stefan Sixt – seit 25 Jahren leiten sie gemeinsam die renommierte Iwanson-schule für zeitgenössischen Tanz – haben sich einen Traum erfüllt und mit viel Elan und eigenem Startkapital von 50.000 Euro die "Iwanson-Sixt - Stiftung Zeitgenössischer Tanz" ins Leben gerufen."

    dance magazine, 1-07 (zur Strindbergadaption "Die Stärkere"):
    "Und die Iwanson tanzt. Tanzt wenn sie sitzt, tanzt wenn sie steht, tanzt mit zurückgenommenen, sparsamen Bewegungen. Wir sehen sie tanzen obgleich sie mit übergeschlagenen Beinen am Caféhaustisch sitzt und sich ihrer roten Pumps entledigt."

    Applaus, 1-07.
    "Talentschmiede Iwanson"

    dance for you magazine, 11-06:
    "Als Choreographin hat Jessica Iwanson Glanzlichter zeitgenössischen Tanzes geschaffen, als Performerin hat sie Kultstatus."

    dance for you magazine, 7-05:
    "In wenigen Sekunden zieht die Schwedin ihr Publikum in Bann. Es träumt mit ihr, fliegt mit ihr davon und gerade dannholt sie es, ,mit einer kleinen Geste, einer raschen Köperwendung zurück. Sie bricht den Bann und macht uns Lachen. Das ist getanztes Theater auf höchstem Niveau. Mit ihrer Art episodenhaften Erzählens, in dem das Wort, die darstellerische Geste und der physische Tanz gleichberechtigt nebeneinanderstehen und sich durchdringen hat Jessica Iwanson ein eigenes Genre für sich entwickelt: Ein choreographisces Kabarett, ja eine getanzte Solo-Oper."

    Kulturbegegnungen:
    "Jessica Iwanson ist eine international bekannte Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin. Die von ihr gegründete Schule für Tänzer und Tanzpädagogen ist eine weltweit renommierte Ausbildungsstätte."

    Mainpost:
    "Jessica Iwanson ist eine der wichtigsten Vertreterinnen des zeitgenössischen Tanzes."

    tanz-journal ( zum Soloprogramm):
    "das Ergebnis steckt voller Saft und Kraft und Lust."

    ARD:
    "Jessica Iwanson ist das Bindeglied zwischen der Gründergeneration des Modern Dance und der jungen Generation von Choreographen"

    Landshuter Zeitung:
    "Ein Stück Tanzgeschichte"

    PETRA:
    "Jessica Iwanson ist die Ikone der Tanzavantgarde. Ihre Schule ist deutschlands grösste für zeitgenössischen Tanz."

    MÜNCHNER MERKUR;
    "Jessica Iwansons Verdienste als Pionierin des Modern Dance sind gar nicht hoch genug einzuschätzen."

    MADAME:
    "Jessica Iwanson und ihre Schule in München sind eine Institution. Sie zählt zu den führenden in Europa."

    PRINZ:
    "Das Iwanson ist eine der wichtigsten Adressen für die Ausbildung in zeitgenössischem Tanz."

    DEUTSCHE BÜHNE:
    "Jessica Iwanson hat eine der grössten privaten Schulen für zeitgenössischen Tanz aufgezogen."

    Fachzeitschrift "tanz affiche":
    (Gekürzt) "Was macht die jungen Tänzer aus München so attraktiv für Choreographen und Regisseure? Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Stundentafel nicht so nachhaltig von vergleichbaren Akademien im Ausland. Eines allerdings fällt gravierend ins Auge: man setzt mit ganzem Herzen auf zeitgenössischen Tanz. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, denn immer wieder werden Iwanson Absolventen mit Preisen ausgezeichnet. Noch eines fällt ins Auge: Schon im ersten Ausbildungsjahr beginnt der Pädagogikunterricht als fester Bestandteil des Curriculums. Für die Teilnehmer am Abendschul-Programm ist Pädagogik das Hauptthema. Dieses Intensivprogramm ist einmalig in Europa.
    Wer die Iwanson Schule in München persönlich besucht, erlebt ein modernes Schulungszentrum für Tanz. Nicht nur die grossen Ausbildungsprogramme prägen den täglichen Unterrichtsbetrieb. Im Rahmen der internationalen Nachwuchsförderung schafft die Schule ein Forum für Jugendliche, die sich für die zeitgenössischen Tanzformen interessieren. Kaum ein Wochenende vergeht, an dem nicht Pädagogik Workshops speziell für Lehrer angeboten werden. Motor hinter all diesen Programmen ist die international durch ihre Tanzproduktionen bekannte schwedische Choreographin Jessica Iwanson und Stefan Sixt..."

    Ernst Schubert zur Produktion ANDERE ORTE 1999, Akademietheater München:
    „Poetische Reise
    Nach der umstrittenen "eisfrei-Produktion" von 1997 kündigte Jessica Iwanson unter dem Titel "Andere Orte" einen choreographischen Neuaufbruch an. Mit neuem Team präsentierte sie sich an neuem Spielort, dem Akademietheater im Prinzregententheater.
    Iwanson & C:ie heisst nunmehr kryptisch die Gruppe von internationalen Spitzentänzern, vier Männern und einer Frau, die physisch und dramatisch in jedem Augenblick der gut einstündigen Vorstellung begeistern.
    Zwar war die im Pressetext annoncierte Magie des Raumes nur schwer auszumachen, doch nahm einen schon der erste Ton, den der Komponist Harald Weiss life seiner steeldrum entlockte gefangen und lenkte die ungeteilte Aufmerksamkeit auf ein grosses Bühnenwerk.
    Jessica Iwanson hat ihre Erzähltechnik drastisch erneuert, ohne sich dabei stilistisch zu verleugnen. Ihre tänzerische Ästhetik verlangt den Darstellern, besonders in den Solis und akrobatischen Männerduetten das äusserste ab. Ihre Dramatik ist einmal von somnambuler Poesie, dann wieder valentinesk grotesk: Wenn der sensible und zerbrechlich wirkende Tommy Hakanson beispielsweise von dem als grobschlächtigen Einfaltspinsel dargestellten Petr Kolar ein ums andere mal niedergeschlagen wird und am Ende doch noch der freundschaftlich dargereichten Hand vertraut; das durch Bewegungswitz evozierte Lachen bleibt im Halse stecken, wenn der Grobian erneut zuschlägt.
    Manche Szenen allerdings wirken weniger greifbar und man nickt der in der Klangkollage verborgenen Stimme des Bayern "i hab gar net gwusst was der moant" gelegentlich zu. Doch auch solchermassen überchoreographierte Passagen werden durch den stets nachvollziehbaren roten Faden und vor allen Dingen durch perfektes Timing ins Gesamtwerk integriert. Meisterlich spielt die Iwanson auf der Klaviatur der Gefühle, setzt Pointen und hält die Spannung vom ersten zum letzten Moment.“

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    Jessica Iwanson - Werke

    1985 Soloabend in München; Kritikerpreis "tz-Rose"
    1. Preis Chroeographiewettbewerb in Nyon, Schweiz mit "Ansikter"
    1986 Einladung zum Festival de Danse Contemporaire in Montreal
    1986/87 Künstlerische Leiterin für "Riksteatern" in Stockholm. Es
    entsteht die Prodktion "Cafe Pingvin"
    1988 Neuproduktion "Skagen" mit der Iwanson Dance Company in München
    1989 Einladung zum Modern Dance Festival in Prag
    1990 Neuproduktion "Nordpol" mit der Iwanson Dance Company in München
    1991/92 Ballettchefin für Nye Carte Blanche in Bergen (Norwegen); es entstehen die zwei Neuproduktionen "Nora" und "Nighthawks"
    1993 Gastchoreographien in Finland (Hurjaruut), Dänemark (MBT Dansteater) und Schweden (Östgötateatern)
    1994 Neuproduktion "Zugvögel" mit der Iwanson Dance Company in München, Kritikerpris "tz-Rose"
    1995 Tournee "Flyttfaglar" (Zugvögel), mit dem dänischen MBT Danseteater nach Gdansk, Petersburg, Riga, Helsingfors, Aarhus, Kopenhagen, Göteborg
    Neuproduktion "Wüste" mit der Iwanson Dance Company in München
    1996 Neuproduktion "Mörkvitt" für Norrdans, Schweden
    Gastspiel mit der Münchner Company in Harare, Zimbabwe in Zusammenhang mit Begründung der Städtepartnerschaft
    1997 Verfilmung von "Nattfaglar" für das schwedische Fernsehn
    Neuproduktion "Schnee" mit der Iwanson Dance Company in München
    1998 Neuproduktion "Skär" für Norrdans, Schweden
    Gastchoreographie anlässlich der Eröffnung des Münchens Künstlerhauses
    Seminartätigkeit in New York, guest artist series, Dance Space
    1999 Gastchoreographie "Connecting Flight" für die Malashock Dance Company, San Diego, USA
    Neuproduktion "Andere Orte" mit der Iwanson Dance Company in München
    2000 Kurzgastspiel in Hannover
    Neuproduktion "Time Out" mit Gastchoreographien von Andereas Abele und Katja Wachter
    2001 Ehrenmedaille "München leuchtet" in Silber für Jessica Iwansons Verdienste um den zeitgenössischen Tanz
    2002 Neuproduktion "Zeitfenster" mit der Iwanson Dance Company in München
    Gastchoreographie "Tris för 4 dansare" für Ãlvsborgsteater (Schweden)
    Gastchoreographie "Clockwork" am Stadttheater Malmö (Schweden)
    Publikumspreis beim Theaterfest Gauting
    Gastchoreographie "Gesichter" am Stadttheater Malmö
    2005 Soloabend "...und dann?", Premiere im tanzSpeicher Würzburg
    2006 DIE STÄRKERE choreographisches Kammertheater nach Strindberg
    2007 ANDERE VÖGEL für das Postgraduate-Projekt SMDP
    2008 ANDERE VÖGEL REMIXED - für den internationalen Tänzerwettbewerb in Seoul, Korea; getanzt von Marie Preußler und Mathias Schwarz
    ANDERE VÖGEL REMIXED - für DANCE 2008 und die Aids-Gala im Gärtnerplatztheater; getanzt von Marie Preußler und Mathias Schwarz

  • Taschenbuch "Superfrauen 7 - Film und Theater"

    Wiesbaden (biografien-news) - Brigitte Bardot war als Kind beim Blick in den Spiegel weinerlich zumute. Sie fühlte sich wegen ihrer Kurzsichtigkeit, ihrer Brille und ihrer vorstehenden Zähne als ausgesprochen hässlich. Zu Beginn wurde Greta Garbo in Hollywood für zu fett gehalten, und manche Filmleute spöttelten über das „Bauernmädchen mit den großen Füßen“. Ein Freund von Sophia Loren meinte, sie habe eine zu lange Nase, einen zu großen Mund, viel zu breite Hüften und sie müsse sich „total umbauen lassen“, wenn sie eine ernsthafte Schauspielerin werden wolle. Ungeachtet aller eigener und fremder Zweifel wurden diese drei Frauen – wie man heute weiß – große Stars in der Welt des Films. Brigitte Bardot, deren Initialien „BB“ ein Markenzeichen sind, entwickelte sich zum Sexsymbol der 1950-er Jahre. Greta Garbo avancierte zur Kultfigur des Films und erhielt den Ehrentitel „die Göttliche“. Und Sophia Loren stieg zum italienischen Filmstar der 1960-er Jahre auf. Das Taschenbuch "Superfrauen 7 - Film und Theater" des Wiesbadener Autors Ernst Probst präsentiert insgesamt 67 Biographien berühmter Frauen aus den Bereichen Film, Theater, Show, Kabarett und Zirkus in Wort und Bild. Der Anfang dieser späteren Stars war oft schwer, ihr künstlerischer Durchbruch manchmal vom Zufall bedingt, und sie erlitten gar nicht selten privat und beruflich Höhen und Tiefen. Trotz aller Schwierigkeiten steckten diese Frauen aber nicht auf – sicherlich ist dies eines der wichtigsten Rezepte ihres Erfolges.

    Bestellungen des Taschenbuches "Superfrauen 7 - Film und Theater" bei:
    http://www.grin.com/e-book/135259/superfrauen-7-film-und-theater

    Leseprobe:
    http://www.grin.com/e-book/135259/superfrauen-7-film-und-theater

  • Blick ins Taschenbuch "Superfrauen 5 - Wissenschaft"

    Inhaltsangabe des Taschenbuches "Superfrauen 5 - Wissenschaft":

    Erstaunlich wenig bekannt ist immer noch, welche bedeutenden Leistungen tüchtige und kluge Frauen in Wissenschaft und Technik vollbracht haben. Dies liegt wohl daran, dass dieses Thema in Nachschlagewerken, Handbüchern und Lexika oft nicht gebührend oder gar nicht behandelt wird. Ob die zumeist männlichen Autoren dieser Werke dies unwissentlich oder absichtlich getan haben, lässt sich nicht klären. Trotzdem hat es immer wieder couragierte und geniale Frauen gegeben, denen es gelungen ist, die Schranken des von Männern beherrschten Systems zu durchbrechen und ihren mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Interessen nachzugehen. Sei es die erste Mathematikerin Hypatia in Ägypten, die erste europäische Professorin Laura Bassi in Italien, die erste Programmiererin Ada Byron Countess of Lovelace in England oder die Kometenjägerin Caroline Herschel in Deutschland. Das vorliegende Taschenbuch „Superfrauen 5“ will die großen Leistungen, die Frauen in Wissenschaft und Technik zuzuschreiben sind, mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Es präsentiert 41 Lebensläufe in Wort und Bild sowie zahlreiche weitere kurze Hinweise auf verdienstvolle Forscherinnen. Es schildert, wie mühsam sich tapfere Frauen einen Platz in der Wissenschaftsgeschichte erkämpften.

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    Bestellungen bei:
    http://www.grin.com/e-book/133237/superfrauen-5-wissenschaft#

  • Elisabeth Ruttkay (1926 bis 2009)

    Elisabeth Ruttkay (geb. Kiss), geboren am 18. Juni 1926 in Pecs (Fünfkirchen) in Ungarn, gestorben am 25. Februar 2009 in Wien, erwarb sich große Verdienste um die Erforschung der jüngeren Steinzeit (Neolithikum) und der Bronzezeit in Österreich. Für ihre wissenschaftlichen Leistungen wurde sie 1987 mit dem "Förderungspreis Niederösterreichs" und 1988 mit dem "Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst" ausgezeichnet.

    1944 legte Elisabeth Ruttkay die Matura (Abitur) ab. 1955 absolvierte sie die Lehramtsprüfung und erhielt das Diplom an der Universität Budapest. 1956 flüchtete sie nach Österreich, wo sie fortan lebte und 1961 die österreichische Staatsbürgerschaft erhielt.

    Von 1962 bis 1968 arbeitete Elisabeth Ruttkay am "Burgenländischen Landesmuseum Eisenstadt" und von 1968 bis 1992 an der Prähistorischen Abteilung des "Naturhistorischen Museums Wien". Dort promovierte sie 1979 zum Doktor der Philosophie.

    Nach dem Tod ihres ersten Ehemanns heiratete Elisabeth Ruttkay 1983 den Philosophen Dr. Tibor Hanak, einen der Chefredakteure von "Radio Freies Europa". Seit 1992 ist Elisabeth Ruttkay im Ruhestand.

    Elisabeth Ruttkay hat eine Kulturstufe der Jungsteinzeit herausgearbeitet und beschrieben (Bisamberg-Oberpullendorf-Gruppe, 1976) und zwei weitere andeutungsweise aufgestellt (Mödling-Zöbing-Gruppe, 1973, und Herzogenburg-Gruppe, 1981). Auch einer Kulturstufe der Bronzezeit, der Attersee-Gruppe, gab sie 1981 den Namen.

    Außer vielen wissenschaftlichen Publikationen leistete Elisabeth Ruttkay erhebliche Beiträge zu den populärwissenschaftlichen Büchern "Deutschland in der Steinzeit" (1991) und "Deutschland in der Bronzezeit" (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. In der Fachwelt war sie wegen ihres enormen Wissens und ihrer großen Hilfsbereitschaft sehr beliebt.

    Kurzbiografien von Elisabeth Ruttkay sind in den Büchern "Deutschland in der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit" und "Superfrauen 5 - Wissenschaft" von Ernst Probst nachzulesen.

    Eine Liste der Publikationen von Elisabeth Ruttkay findet man unter der Internetadresse
    http://www.nhm-wien.ac.at/NHM/Prehist/Ruttkay/Publikationsliste_Ruttkay_G.html

  • Karl Alfred von Zittel

    Karl Alfred von Zittel, geboren am 25. September 1839 in Bahlingen (Baden), gestorben am 5. Januar 1904 in München. Er wurde 1863 Professor an der Polytechnischen Schule in Karlsruhe und 1866 ordentlicher Professor an der Universität München. 1899 ernannte man ihn zum Präsidenten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und zum Generalkonservator der wissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. In der Fachwelt gilt er als Begründer der Paläontologie in Bayern.

  • Johannes Weigelt

    Johannes Weigelt, geboren am 24. Juli 1890 in Reppen (Landkreis Oschatz), gestorben am 22. April 1948 in Klein-Gerau. Er wirkte ab 1926 als Professor für Geologie in Halle/Saale. Sein Augenmerk galt der Tektonik, den Eisenerzlagerstätten, der Flora und Fauna des Kupferschiefers (Oberperm), den Fossilfunden aus den paläozänen Spaltenfüllungen von Walbeck nordöstlich von Helmstedt und des Mitteleozän aus den Braunkohle-Tagebauen des Geiseltals bei Halle/Saale.

  • Franz Weidenreich

    Franz Weidenreich, geboren am 7. Juni 1873 in Edenkoben in der Pfalz, gestorben am 11. Juni 1948 in New York, zählt zu den bedeutendsten Paläoanthropologen. Er wirkte in Frankfurt am Senckenberg-Museum und an der Universität, in Chicago als Gastprofessor an der Universität, am Peking Union Medical Center College und in New York am American Museum of Natural History. Vor allem beschäftigte er sich mit der menschlichen Stammesgeschichte, besonders mit dem Peking-Menschen.

  • Alfred Wegener

    Alfred Wegener, geboren am 1. November 1880 in Berlin, gestorben Ende November 1930 auf Grönland. Ab 1919 war er Abteilungsleiter an der Deutschen Seewarte und Professor in Hamburg. Von 1924 an wirkte er als Professor in Graz. Er leitete mehrere Expeditionen zum Inlandeis von Grönland (1906-1908, 1912, 1913, 1929/1930). Seine wegweisenden Theorien über die Kontinentalverschiebung und die Polverlagerung befruchteten die Paläobotanik, die Paläontologie und die Geologie.

  • Rudolf Virchow

    Rudolf Virchow, geboren am 13. Oktober 1821 in Schivelbein (Pommern), gestorben am 5. September 1902 in Berlin. Er wirkte ab 1849 als Professor für Pathologie in Würzburg und ab 1856 in Berlin. Abgesehen von seinen erfolgreichen Forschungen auf dem Gebiet der Zellularpathologie gilt er auch als Gründer der neuzeitlichen Anthropologie und Ethnologie. Außerdem zählt er zu den Mitbegründern der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte.

  • Ernst Stromer von Reichenbach

    Ernst Stromer von Reichenbach, geboren am 12. Juni 1871 in Nürnberg, gestorben am 18. Dezember 1952 in Erlangen, machte sich um die Erforschung der Wirbeltiere verdient. Er wirkte in Leiden/Holland (1897 Konservator am Geologisch-Mineralogischen Reichsmuseum) und in München (1901 Habilitation, 1908 außerordentlicher Professor, 1920 Hauptkonservator und 1930 Abteilungsdirektor an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie, 1921 Honorarprofessor).

  • Samuel Thomas von Sömmering

    Samuel Thomas von Sömmering, geboren am 28. Januar 1755 in Thorn, gestorben am 2. März 1830 in Frankfurt. Er war ab 1779 Dozent für Anatomie und Chirurgie am Collegium Carolinum in Kassel und ab 1784 Professor für Anatomie und Physiologie an der Universität Mainz. Ab 1795 praktizierte er in Frankfurt als Arzt. 1805 wechselte er als Leibarzt des bayerischen Kurfürsten und späteren Königs Maximilian Joseph nach München. In seiner Münchner Zeit untersuchte er Flugsaurier. Ab 1819 wieder in Frankfurt.

  • Otto Schoetensack

    Otto Schoetensack, geboren am 20. Juli 1850 in Stendahl, gestorben am 23. Dezember 1912 in Ospedaletti bei San Remo (Italien). Er lehrte seit 1904 als Privatdozent, ab 1909 als Professor an der Universität Heidelberg. Bekannt wurde er vor allem durch die Beschreibung des am 21. Oktober 1907 in einer Sandgrube bei Mauer an der Elsenz entdeckten Untekiefers des Heidelberg-Menschen. Außerdem erforschte er die fossile Tierwelt der Mauerer Sande aus der Zeit dieses Frühmenschen.

  • Ernst Friedrich von Schlotheim

    Ernst Friedrich von Schlotheim, geboren am 2. April 1764 in Allmenhausen (Thüringen), gestorben am 28. März 1832 in Gotha. Er studierte in Göttingen und Freiberg (Sachsen) und stieg im Herzogtum Gotha bis zum Minister und Oberhofmarschall auf. Seine Veröffentlichungen „Beschreibungen merkwürdiger Kräuterabdrücke und Pflanzenversteinerungen“ (1804) und „Die Petrefactenkunde auf ihrem jetzigen Standpunkte“ (1820) wirkten grundlegend für die entstehende Paläontologie.

  • Karl Friedrich Schimper

    Karl Friedrich Schimper, geboren am 15. Februar 1803 in Reichenschwand bei Nürnberg, gestorben am 21. Dezember 1867 in Schwetzingen. 1829 verlieh ihm die Universität Tübingen den Titel eines Doktors der Philosophie. 1837 verwendete er in einer in einem Schweizer Verlag erschienenen Ode erstmals den Begriff Eiszeit. 1843 bis 1848 lebte er in Mannheim, wo er gelegentlich Privatunterricht erteilte. 1848 wechselte er nach Schwetzingen. Dort wohnte er bis seinem Tode.

  • Hermann Schaaffhausen

    Hermann Schaaffhausen, geboren am 19. Juli 1816 in Koblenz, gestorben am 25. Januar 1893 in Bonn, gilt als ein Pionier der Urzeitforschung im Rheinland. Er war ab 1855 Professor an der Universität Bonn und der erste wissenschaftliche Bearbeiter des 1856 entdeckten Neanderthalers. Ab 1870 grub er in Höhlen des Sauerlandes, beteiligte sich an der Untersuchung eiszeitlicher Siedlungsreste aus den Höhlen an der Lahn und führte 1883 auf dem Martinsberg von Andernach Grabungen durch.

  • Gustav Riek

    Gustav Riek, geboren am 23. Mai 1900 in Stuttgart, gestorben am 1. November 1976 in Feldstetten. Er studierte an den Universitäten Tübingen und Heidelberg. 1928 wurde er nach einem kurzen Aufenthalt in Halle/Saale Assistent an der Universität Tübingen. Es folgten 1929 die Promotion und 1934 die Habilitation. 1934 wurde er Dozent, 1935 außerordentlicher Professor. Bis 1965 war er Inhaber des Lehrstuhls für Urgeschichte in Tübingen. Sein spezielles Arbeitsgebiet waren eiszeitliche Kulturen.

  • Wilhelm von Reichenau

    Wilhelm von Reichenau, geboren am 28. Juli 1847 in Dillenburg, gestorben am 3. Februar 1925 in Mainz. Er war Offizier, gab diesen Beruf aber wegen einer Kriegsverletzung auf. 1879 wurde er Präparator der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft in Mainz, 1888 Konservator an deren naturkundlichem Museum, 1907 Ehrendoktor der Philosophie der Universität Gießen. 1910 wurde er Direktor des neuen Naturhistorischen Museums Mainz (bis 1913) und Professor. Er erforschte die Mosbacher Sande.

  • Karl Georg von Raumer

    Karl Georg von Raumer, geboren am 9. April 1783 in Wörlitz, gestorben am 2. Juni 1865 in Erlangen. Er wirkte ab 1811 als Professor der Mineralogie in Breslau. 1815 führte er den Begriff Kreide in die wissenschaftliche Literatur ein, der auf der Schreibkreide beruht. Ab 1819 wirkte er in Halle/Saale. Anfeindungen brachten ihn zu dem Entschluss, seine Professur niederzulegen und 1823 in Nürnberg eine Stellung an einer Privatschule anzunehmen. 1827 ging er als Professor der Naturgeschichte nach Erlangen.

  • Friedrich August Quenstedt

    Friedrich August Quenstedt, geboren am 9. Juli 1809 in Eisleben (Thüringen), gestorben am 21. Dezember 1889 in Tübingen. Er studierte ab 1821 in Tübingen, promovierte dort und wurde Assistent an der Mineralogisch-Geologischen Sammlung. 1837 wurde er zum Professor der Mineralogie und Geologie an der Universität Tübingen ernannt. Er untersuchte fossile Reptilien und andere Tiere aus der Trias und dem Jura Württembergs und befasste sich mit geologischen Fragen Südwestdeutschlands.

  • Josef Felix Pompeckj

    Josef Felix Pompeckj, geboren am 10. Mai 1867 in Groß-Köllen (Kolno, Polen), gestorben am 8. Juli 1930 in Berlin. Nach dem Studium der Geologie und Paläontologie promovierte er 1890. Er wirkte in Tübingen, München (1897 Kustos und habilitiert, 1893 wurde er außerordentlicher Professor), Hohenheim, Göttingen und erneut in Tübingen, danach als Professor der Geologie und Paläontologie in Berlin, wo er gleichzeitig Direktor des Geologisch-Paläontologischen Instituts und Museums war.

  • Albrecht Penck

    Albrecht Penck, geboren am 25. September 1858 in Berlin, gestorben am 7. März 1945 in Berlin. Er und sein Schüler Eduard Brückner erkannten im Gebiet der Alpen und in Süddeutschland geologische Spuren von vier Eiszeiten (Günz-, Mindel-, Riss-, Würm-Eiszeit) und drei dazwischenliegende Warmzeiten (Günz/Mindel-, Mindel/Riss-, Riss/Würm-Interglazial), die von ihnen nach deutschen Alpenflüssen benannt wurden. Diese Gliederung des Eiszeitalters wurde später von anderen Autoren übernommen.

  • Albert Oppel

    Albert Oppel, geboren am 19. Dezember 1831 in Hohenheim (Württemberg), gestorben am 22. Dezember 1865 in München. Auf Reisen durch Frankreich, England, die Schweiz und Deutschland verglich er jurassische Ablagerungen. 1856/1858 führte er die Bezeichnung Malm für den Oberjura ein. 1858 wurde er Assistent am Paläontologischen Museum in München, 1860 Professor der Paläontologie und 1861 Konservator der Paläontologischen Sammlung in München. Von ihm stammt eine erste Skizze der Londoner Archaeopteryx.

  • Rudolf Opitz

    Rudolf Opitz, geboren am 3. Januar 1890 in Radebeul bei Dresden, gestorben am 16. Juli 1940 in Klobuck bei Tschenstochau in Polen. Er wurde von 1904 bis 1910 in Pirna (Sachsen) zum Lehrer ausgebildet, war von 1911 bis 1913 Hauslehrer und ab 1913 Lehrer in Fischbach im damaligen Fürstentum Birkenfeld. Kurz darauf wurde er nach Oberhosenbach versetzt. Von 1919 bis 1924 wirkte er als Lehrer in Griebelschied und von 1924 bis 1939 als Hauptlehrer in Kirschweiler bei Idar-Oberstein. Ab 1925 sammelte er Fossilien aus dem Hunsrückschiefer.

  • Georg Graf zu Münster

    Georg Graf zu Münster, geboren am 17. Februar 1776 in Langelage (Westfalen), gestorben am 23. Dezember 1844 in Bayreuth. Der bayerische Kammerherr und Regierungsdirektor in Bayreuth sammelte in seiner Freizeit und auf Reisen zusammen mit seinem Diener Dietrich zahlreiche Fossilien und beschrieb sie. Seine Privatsammlung war eine der umfangreichsten und bedeutendsten der damaligen Zeit. Auf seine Initiative geht die Kreissammlung in Bayreuth zurück. An ihn erinnern etliche Gattungs- und Artnamen.

  • Hermann von Meyer

    Hermann von Meyer, geboren am 3. September 1801 in Frankfurt, gestorben am 2. April 1869 in Frankfurt, gilt als der bedeutendste deutsche Wirbeltier-Paläontologe des 19. Jahrhunderts. Er war beim Deutschen Bundestag in Frankfurt tätig (ab 1837 als „Bundeskassen-Controleur“, ab 1863 als „Bundescassier“). Fossilien sammelte er bei Exkursionen, zum Beispiel in Solnhofen, Georgensgmünd, Eppelsheim und in Mainz-Weisenau. Er erhielt aber auch sehr viele fremde Funde zur Begutachtung.

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